Darmspiegelung

Kolo­sko­pie

Bei der Kolo­sko­pie han­delt es sich um eine risi­ko­ar­me Unter­su­chung des gesam­ten Dick­dar­mes und des unte­ren Dünn­darms mit einem fle­xi­blen Endo­skop. Wäh­rend der Unter­su­chung kön­nen klei­ne­re Ein­grif­fe vor­ge­nom­men wer­den oder Gewe­be­pro­ben ent­nom­men werden.

Grün­de für eine Koloskopie:

Die­se Unter­su­chung wird u.a. bei Schmer­zen im Bauch­raum, Gewichts­ver­lust, Blut im Stuhl, chro­ni­schen Durch­fäl­len und wei­te­ren Fra­ge­stel­lun­gen erforderlich.

Vor­be­rei­tung zur Koloskopie

  • Ter­min zum Auf­klä­rungs­ge­spräch vereinbaren.
  • Auf­klä­rungs­bo­gen aus­fül­len und nach dem Gespräch mit der Ärz­tin unterschreiben.
  • Für eine opti­ma­le Unter­su­chungs­be­din­gung muss der Darm kom­plett ent­leert wer­den mit Hil­fe eines Abführ­mit­tels, das Sie bei uns in der Pra­xis erhalten.
  • Gesund­heits­kar­te und Über­wei­sungs­schein mitbringen
  • Ggf. Blut­ver­dün­ner und Anti­dia­be­ti­ka pausieren
  • Begleit­per­son orga­ni­sie­ren, wenn eine Schlaf­sprit­ze erwünscht ist.

Dau­er der Untersuchung:

Übli­cher­wei­se dau­ert die Darm­spie­ge­lung 30 Minu­ten inklu­si­ve der Vor­be­rei­tung im Unter­su­chungs­raum. Soll­ten im Rah­men der Unter­su­chung Poly­pen abge­tra­gen wer­den, kann die Unter­su­chung län­ger dau­ern und die anschlies­sen­de Zeit zur Über­wa­chung ver­län­gert sich um 2 Stun­den. Sie dür­fen wäh­len ob Sie wach blei­ben oder eine Schlaf­sprit­ze wün­schen. Wenn eine Schlaf­sprit­ze gewünscht wird, so muss eine Flexü­le in den Arm gelegt wer­den um das Medi­ka­ment (meist Pro­po­fol) sprit­zen zu kön­nen. Auf eine mög­li­che Unver­träg­lich­keit von Medi­ka­men­ten müs­sen Sie uns unbe­dingt hinweisen.

Nach der Unter­su­chung kann man sich im Auf­wach­raum ausruhen.

Nach einer Schlaf­sprit­ze kön­nen Sie nur in Beglei­tung eines Erwach­se­nen (ggf. auch mit einem Taxi­fah­rer) die Pra­xis verlassen.

Sie dür­fen den gan­zen Tag kein Fahr­zeug füh­ren! Auch soll­ten Sie kei­ne gefähr­li­chen Tätig­kei­ten aus­üben und kei­ne wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen treffen.