Magenspiegelung

Öso­pha­go-Gas­tro-Duo­deno­sko­pie – ÖGD

Bei der Magen­spie­ge­lung han­delt es sich um eine Unter­su­chung der Spei­se­röh­re, des Magens und des obe­ren Dünn­dar­mes mit einem fle­xi­blen Endoskop.

Grün­de für eine Magenspiegelung:

Die­se Unter­su­chung wird u.a. bei Schmer­zen hin­ter dem Brust­bein, Sod­bren­nen, Schluck­stö­run­gen, Erbre­chen, Übel­keit, Schmer­zen im Ober­bauch, Gewichts­ver­lust, Blut im Stuhl, chro­ni­schen Durch­fäl­len und wei­te­ren Fra­ge­stel­lun­gen erforderlich.

Vor­be­rei­tung zur ÖGD:

  • Nüch­tern zum Ter­min erschei­nen (nichts essen ab 20:00 Uhr am Vor­tag, Was­ser ist erlaubt bis 3 Stun­den vor dem Untersuchungstermin)
  • Gesund­heits­kar­te und Über­wei­sungs­schein mitbringen
  • Auf­klä­rungs­bo­gen ausfüllen
  • Begleit­per­son orga­ni­sie­ren, wenn eine Schlaf­sprit­ze erwünscht ist.

Dau­er der Untersuchung:

Übli­cher­wei­se dau­ert die Magen­spie­ge­lung 15 Minu­ten inklu­si­ve der Vor­be­rei­tung im Unter­su­chungs­raum. Sie dür­fen wäh­len, ob Sie eine loka­le Rachen­be­täu­bung oder eine Schlaf­sprit­ze wün­schen. Wenn eine Schlaf­sprit­ze gewünscht wird, so muss eine Flexü­le in den Arm gelegt wer­den, um das Medi­ka­ment (meist Pro­po­fol) sprit­zen zu kön­nen. Auf eine mög­li­che Unver­träg­lich­keit von Medi­ka­men­ten müs­sen Sie uns unbe­dingt hinweisen.

Nach der Unter­su­chung kann man sich im Auf­wach­raum ausruhen.

Nach einer Schlaf­sprit­ze kön­nen Sie nur in Beglei­tung eines Erwach­se­nen (ggf. auch mit einem Taxi­fah­rer) die Pra­xis verlassen.

Sie dür­fen den gan­zen Tag kein Fahr­zeug füh­ren! Auch soll­ten Sie kei­ne gefähr­li­chen Tätig­kei­ten aus­üben und kei­ne wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen treffen.

Ter­min­ver­mitt­lung über die Ter­min Ser­vice Stel­le der KV Ber­lin (TSS)

Die KV Ber­lin ver­mit­telt Not­fall­ter­mi­ne für Magen­spie­ge­lun­gen mit dem Dring­lich­keits­code, den Sie von Ihrem Haus­arzt in drin­gen­den Fäl­len erhal­ten. Wir ent­schei­den über die Dring­lich­keitei­ner Gas­ro­sko­pie nach den aktu­el­len Leit­li­ni­en der Fachgesellschaften.